Drogen und Alkohol

Dorogen und Alkohol- Fortbildung Sexualtherapie
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Drogen und Alkohol
violence concept

Fortbildung Sexualtherapie-
3. Wochenende
Drogen und Alkohol

Die Alkoholkrankheit eines der beiden Partner (oder auch beider Partner) gehört zu den häufigen Beziehungsproblemen.

Dabei ist nicht nur der erkrankte Partner betroffen: auch der nichterkrankte Partner gerät nicht selten in den Strudel der Co-Abhängigkeit, wenn er oder sie versucht, nach außen hin den Anschein normalen Lebens aufrechtzuerhalten und sich in falscher Hoffnung immer mehr in die Zwänge der Sucht der Partners mitverwickelt. Hier sind therapeutische Strategien zur Abgrenzung wichtig, um Betroffene in ihrer Not zu unterstützen.

Jede Droge -egal ob Alkohol, Cannabis, Amphetamine, Tablettenmissbrauch oder andere psychotrope Substanzen- verändert das menschliche Gehirn und führt zu teilweise irreversiblen Schäden. Alkoholkrankheit und Drogenabhängigkeit können auch komorbid zu weiteren psychischen Störungsbilder auftreten, wie z.B. Depressionen oder Zwangsstörungen. Auch körperliche Folgen wie Libidoverlust oder Impotenz sind möglich.

Für eine Therapie ist es wichtig, Schädigungen durch Drogen und Alkohol zu kennen und in die therapeutischen Entscheidungen einzubeziehen. in vielen Fällen wäre der Beginn einer Psychotherapie ohne vorausgehenden Entzug in einer Suchtklinik beim betroffenen Klienten ein therapeutischer Fehler.

An diesem Wochenende geht es sowohl um die Hilfsmöglichkeiten, die der Therapeut betroffenen Klienten und deren Angehörigen geben kann, wie auch um das Wissen der eigenen Grenzen.

Lernziele

  • Kenntnis wichtiger Drogen und ihrer psychischen Wirkungen
  • Diagnostische Kenntnisse und Instrumentarien zur Beurteilung von Alkoholkrankheit und Drogenabhängigkeit
  • Kenntnis des Phänomens der Co-Abhängigkeit nahestehender Personen
  • Wissen um die Notwendigkeit suchtmedizinischer Behandlung

Praktische Übungen

Auch bei diesem Wochenende sind praktische Übungen wesentlicher Bestandteil der Fortbildung:

  • Übungen in Kleingruppen zum diagnostischen Gespräch
  • Übungen zum therapeutischen Gesprächs mit co-abhängigen Angehörigen
  • Vertiefung praktischer Kenntnisse in der Gesprächstherapie nach Carl Rogers

Drogen und Alkohol-
Fallbeispiele und weitere Informationen

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4. Wochenende: Körpersymptome

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    Akademie für Sexualtherapie (AKST)
    Dr. rer. biol. hum. Michael Petery
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    98646 Hildburghausen

    Tel. 03685/7124029

    michael@petery.eu

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